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Japan Kyoto – Schreine und Tempel

| 5 Kommentare

Kyoto ist eines der bedeutendsten Touristenziele in Japan. Immerhin war Kyoto bis zum 19. Jahrhundert für über 1.000 Jahre die Hauptstadt Japans von 794 bis 1868. Sie war Hauptstadt während der Zeit der Shogunate und ist reich an Sehenswürdigkeiten. Wegen der vielen Kulturschätze und Tempel wurde die Stadt im Zweiten Weltkrieg von Luftangriffen verschont. Ich hätte meine gesamte Reisezeit in Japan hier verbringen können und hätte doch nicht alle Tempel sehen können. Mehr als 1.600 Tempel und Schreine gibt es hier.
Die Japaner haben zum Teil zwei Religionen. Sie werden meist im Schinto – Schrein getauft und werden mit Hilfe des buddhistischen Tempels beerdigt. Und zwischenzeitlich so ist die aktuelle Mode werden sie auch mit weißem Brautkleid nach christlicher Art verheiratet in sog. Wedding Chapels, die sich in großen Hotels befinden.

Meine erste Station war der Heian-Schrein (jap.平安 神宮, Heian-Jingu-) hat für Kyoto eine relativ kurze Geschichte, denn er wurde erst 1895 anlässlich des 1100. Jahrestages der Gründung der Hauptstadt in Kyoto errichtet und ist dem ersten Kaiser Kammu (737-806) und zugleich auch dem letzten Kaiser Komei (1831-1867) gewidmet. Heian lautete der frühere Name von Kyoto.

Kyoto: Heian Schrein (1895) - Schinto Schrein

Kyoto: Heian Schrein (1895) – Schinto Schrein

Und allerorten sieht man Touristinnen im Geisha Outfit. Sie kommen oft für wenige Tage aus Südkorea nach Japan und stylen sich entsprechend um.

Touristinnen im Geisha Outfit posieren fürs Selfie

Touristinnen im Geisha Outfit posieren fürs Selfie

Meine zweite Station war ein meisterhafter buddhistischer Tempel,der Sanjusangendo (jap. 三十 三 間 堂, Sanjusangendo), die längste Holzkonstruktion Japans mit einer Länge von 120 Metern. Das Bauwerk heißt sprichwörtlich 33 Intervalle, weil es 33 Zwischenräume zwischen den Holzsäulen hat. Ein weiterer Superlativ sind die 1.001 Holz Statuen, die das Bauwerk beheimatet. Leider kann ich davon kein Foto zeigen, denn sowohl in den Schreinen als auch in den Tempeln herrscht strenges Fotografierverbot. Insofern sind nur Außenaufnahmen möglich. Ursprünglich wurde der Tempel 1164 gegründet. Nach einem Feuer wurde der Tempel ein Jahrhundert später wieder aufgebaut.

Kyoto: Sanjusangendo Tempel (1164)

Kyoto: Sanjusangendo Tempel (1164)

Wer in Ruhe einen Tempel besuchen möchte, muss dies schon am frühen Morgen machen. Am Nachmittag herrscht viel zu viel Trubel. Kaum ein Tourist nimmt sich die Zeit und genießt die Innenansicht eines Tempels. Man fragt sich, warum die alle hierhergehen. Jedenfalls war an meiner dritten Station eher Rushhour als Erholung.

Seit 1994 steht der Kiyomizudera (jap. 清水寺), was wörtlich „reiner Wasser Tempel“ heißt, auf der Liste der UNESCO-Welterbestätten. Zugleich ist er einer der berühmtesten Tempel Japans. Es wurde bereits 780 am Otowa Wasserfall in den bewaldeten Hügeln östlich von Kyoto gegründet.

Kyoto: Kiyomizudera Tempel

Kyoto: Kiyomizudera Tempel

Die Besonderheit des Tempels erkennt man erst, wenn man in den Garten der Tempelanlage wandert. Dann sieht man auf die mächtige Holzkonstruktion, der die Terrasse des Tempels trägt.

Sicht auf Holzkonstruktion des Kiyomizudera Tempels

Sicht auf Holzkonstruktion des Kiyomizudera Tempels

Gegenüber des Tempels ist eine Pagode zu besuchen. Nach einem Rundgang durch den Park treffe ich eine Gruppe südkoreanischer Touristinnen. Eine zweitägige Reise ins Nachbarland steht hoch im Kurs der jungen Südkoreaner.

Touristinnen aus Südkorea posieren für Gruppenfoto

Touristinnen aus Südkorea posieren für Gruppenfoto



5 Kommentare

  1. Also, so ein Geisha-Outfit fände ich für mich auch ganz nett ;o)

    Und Japan ist definitiv ein Land in das ich noch mal reisen möchte. Danke für die Impressionen.

    Gruß
    Astrid

  2. Kyoto ein Sehnsuchtsort !

  3. I love Kyoto. The food, people, curltue & historical building there are „authentic“ as like you go back to ancient time of Nippon! I love that ice cream too! If not wrong it“s made of toufu !

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